Tradition und Geschichte: Familienbäckerei seit 1853

1853: Die Anfänge – der erste Heiglbeck

Josef Heigl, ursprünglich ein Kürschnermeister, heiratet am 02.11.1853 die Bäckermeisterswitwe Anna Schweiger und führte mit ihr die schon bestehende Bäckerei in der Marktstraße 11 (damals Haus Nr. 107 "Beim Beck") in Reichertshofen fort. Vor dem Amtsgericht in Neuburg legt er 1863 die Bäckermeisterprüfung mit Erfolg ab.

Josef Heigl
Meisterprüfungszeugnis Josef Heigl

1896: Die 2. Generation

Sein ältester Sohn Jakob Heigl I führt zusammen mit seiner Frau Maria die Familientradition fort.

Heiglhaus um 1920
Maria und Jakob Heigl um 1930

1940: Die 3. Generation

Ab 1940 folgt durch Jakob Heigl II und seiner Frau Sofie die 3. Generation.

Jakob Heigl II in der damaligen Backstube mit gemauertem Holzfeuerofen (um 1930)
Sophie und Jakob Heigl 1941

1969: Spezialisierung auf BIO und erste Erweiterungen – die 4. Generation

1969 übernehmen Maria, die älteste Tochter von Jakob Heigl II, und ihr Mann Manfred Kloos die Traditionsbäckerei. Beide haben sich auf der Bäckermeisterschule in München kennengelernt. Von Beginn an setzt Manfred Kloos einen Schwerpunkt auf Vollkornprodukte. Schon in den 1970er Jahren bäckt man beim Heiglbeck als eine der ersten Bäckereien in Deutschland Biobackwaren. 1981 schloss sich der Heiglbeck dem Demeterbund an. Seit 1996 werden eine vielfältige Auswahl an Backwaren in Bioland-Qualität angeboten. 1982 wird die erste Heiglbeck-Filiale im Nachbarort Baar eröffnet. 1991 erfolgt der Schritt nach Ingolstadt.

Maria und Manfred Kloos (1996)
Maria Kloos (um 1985)

2003: Erweiterung mit den Heiglbeck Cafés – die 5. Generation

2003 übernimmt mit Bäckermeister Eugen Kloos die fünfte Generation die Bäckerei. Durch den heutigen Inhaber und seine Frau Viktoria erfährt das Unternehmen neue Impulse – die Heiglbeck Cafés. Heute gehören zur Bäckerei insgesamt acht Filialen mit Café oder Stehcafé. Von 2005 bis 2019 wurde das beliebte Café Moritz am Rathausplatz in Ingolstadt durch die Bäckerei Heiglbeck geführt. Auch wenn die Handwerksbäckerei in den letzten Jahren gewachsen ist, verstehen sich Eugen und Viktoria Kloos mit ihren nunmehr etwa 60 Mitarbeitern als regional verwurzelte Familienbäckerei.

Eugen Kloos
Viktoria und Eugen Kloos